Skatepark Utopia

Skatepark Utopia

Skaterparadies am U

Seit Fertigstellung des U-Turms wird auf dem Gelände geskatet. Teils legal, teils illegal. Umso überraschender war es, als der Stadtdirektor persönlich auf Mitglieder der Skateboard-Initiative-Dortmund zukam und ihnen ein unausschlagbares Angebot machte: Wir überlassen euch die Fläche zwischen Emil-Moog-Platz und FZW - ihr macht was draus. Für dir Szene aus heiterem Himmel die Chance, einen Ort ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten und zu beweisen, was in ihnen steckt. Das Konzept ging auf. Das große Engagement, das von Anfang an da war, ist bis heute nicht abgerissen. Täglich sind ein gutes Dutzend Helfer vor Ort. Mitmachen kann so weit jeder, der sich nicht zu schade ist, sich die Hände schmutzig zu machen. Der Platz verändert sich stetig. Die Ausgestaltung liegt frei beim Bau-Team. Am besten wissen einfach die Skater selbst, auf was sie Lust haben, was sie fordert. Der Platz ist bereits vor offizieller Eröffnung zum Sammelpunkt der Szene geworden. Unter der großen Platane ist ein Wohnzimmer aus Palettenmöbeln entstanden und auf der Bühne wurde bereits Musik gezockt. Das imposante Eingangstor ist das Uni-Projekt einer Helferin. Selbst einen Platzwart hat der Skatepark. Chris bewohnt das zugesprayte Pförtnerhäuschen am unteren Ende des Platzes. Er verschönert den Platz mit seinem Kunstwerken aus Schrott.

 

Kreative Ideen gibt es zu Hauf, problematisch ist nur wie immer das liebe Geld. Werkzeuge, Materialien und anleitende Experten werden aus der Vereinskasse, soll heißen auf Spendenbasis finanziert. Die Stadt stellt zwar die Weichen mit Platz, sanitären Anlagen und so weiter, alles weitere entsteht aber aus dem Schweiß und Blut der freiwilligen Helfer. Du hast Lust Arbeitskraft und/oder die nötigen finanziellen Mittel zu spenden? Dann meld Dich einfach bei der Skateboard-Initiative oder nutze das unter "Kontakt" angegebene Spendenkonto.

 

 

Außerdem

Die Nutzung des Platzes ist vorerst bis Oktober 2018 terminiert. Es gibt bereits einen Bebauungsplan für das Gelände. Die Skateboard-Initiative hoffen aber, dass sich der Spatenstich zu ihren Gunsten verzögert. Die Entscheidung, den Skatepark trotz Terminierung so zu sagen in „Beton zu meißeln“, war eine bewusste. Der Park soll auf jeden Fall weiterbestehen – hier oder woanders. Das Projekt beweist, dass auch mit sehr geringen finanziellen Mitteln, aber umso mehr Herzblut, tolle Orte geschaffen werden können, die die Stadt besonders machen. Mit dem Skatepark liegt am Fuße des Millionenprojekts U-Turm ein Raum, der ganz allein von der Szene für die Stadt geschaffen wurde. Dortmunds Skater sind begeistert, Dortmund mitgestalten zu dürfen; Dortmund wiederum freut sich über einen neuen Lieblingsort. 

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Kontakt

Verein zur Förderung der Jugendkultur Dortmund e.V.

www.skateboard-initiative-dortmund.de

info@skate-in-do.de

0231 / 5025147

Spendenkonto: DE11 4416 0014 6395 2252 00

Betreff: Beton-Spende

Öffnungszeiten

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Geskatet wird auf eigene Gefahr.

Für Kinder

Auch die Skateschule kommt in den Sommerferien raus an's U. In den Ferien kann hier jeden Donnerstag und Sonntag von 11.30 bis 14.00 Uhr unter Aufsicht und Anleitung geskatet werden. Mitmachen kann jeder, der Lust und Traute hat. Das Angebot ist für Kids, aber auch jung gebliebene Erwachsene, die gern etwas Neues wagen möchten. Schoner und Boards können selbst mitgebracht oder vor Ort geliehen werden. 

Tipp

Jeden zweiten Samstag im Monat veranstaltet die Skateboard-Initiative eine Mädels-Session. Hier können Mädels und Frauen aller Level ihre Fähigkeiten in einem freundlichen Rahmen verbessern und sich ausprobieren. In den Sommermonaten findet die Session im Skatepark am U statt, in den kälteren Monaten wieder in der Skatehalle am Dietrich-Keuning-Haus.