Geschichten aus Dortmund

Menschen aus Dortmund

Unter jedem Stein liegt eine Geschichte. Es muss sich nur einer finden, der diese aufhebt und ihre Geschichten erzählt. Ein Gespür dafür hat, und weiß, wie man aus scheinbar "ödem" Inhalt Spannendes zaubert. Genau so einer ist Marc Raschke, Leiter Unternehmenskommunikation des Klinikum Dortmund. Er macht, was sich sonst vielleicht kein anderes Krankenhaus traut. Mit Erfolg. Und deshalb hat er im September dieses Jahres den Preis für die "Pressestelle des Jahres" des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher gewonnen und in dieser Woche erst den internationalen "Klinik Award 2017" in gleich zwei Kategorien: "Bester Social Media Auftritt" und "Beste Klinikfotografie". Chapeau können wir da nur sagen und Herzlichen Glückwunsch!

Fangen wir von vorne an: Marc kam im Jahr 2013 zum Klinikum Dortmund. Es stand schlecht um seinen "Patienten". Das Image war grottig, die Patientenzahlen gingen immer weiter in den Keller, die wirtschaftliche Lage eine Katastrophe. Kurz: Der Laden musste umgekrempelt werden. Die Geschäftsführung wechselte, die Pressestelle wurde neu besetzt. "Wir hatten es mit einem Rohdiamanten zu tun, der aufpoliert werden musste," erzählt Marc weiter. Altes ablegen, mutig sein, Neues ausprobieren.

Marc behandelte seinen Patienten auf verschiedenen Wegen. Die interne Kommunikation ist ganz wichtig. Die Mitarbeiter sollen stolz sein, auf ihre Klinik und wenn sie dies sind, transportieren sie das auch nach außen und sind alle für sich Pressesprecher ihres Arbeitgebers.

Und dann fing Marc an, Steine zu sammeln, sie umzudrehen, ihre Geschichten zu erzählen. Der 41 jährige "alte Hase" der Kommunikationsbranche setzt vor allen Dingen auf Social Media Kanäle. "Man muss mit der Zeit gehen und die Leute da abholen, wo sie sich aufhalten!" Na, Gott sei Dank! Denn das ist wirklich besondere Klinik-Unternehmenskommunikation! In Livegängen auf Instagram und Facebook erzählen Mitarbeiter des Klinikums aus ihrem Arbeitsalltag und halten Ärzte Vorträge mit gleichzeitiger Online-Sprechstunde! Moderiert werden die Livegänge von Marc. Der Fragen stellt, die wir auch stellen würden, der sich als Vorführ-Patient zur Verfügung stellt und der es schafft aus jedem Livegang eine informative und witzige Show zu zaubern!

 

Wer hätte gedacht, dass wir beim Thema "Madentherapie bei der Wundbehandlung" einmal vor Lachen auf dem Boden liegen. Ich hätte wohl eher gleich das X geklickt, weil das gewiss kein Thema ist, das mich brennend interessiert. Wenn dort aber Dr. Alexander Rissen sitzt und einen Vortrag zu eben diesem Thema hält und einfach der absolute Knaller ist, schauen wir gerne zu und freuen uns jetzt schon über seinen nächsten Vortrag. So langsam sind die Livegänge des Klinikums für uns wie eine gute Serie. Wir können es kaum erwarten, bis es wieder heißt: Klinikum Dortmund ist Live. Natürlich hat nicht jeder so komödiantische Talente wie Dr. Rissen, aber alle Vorträge sind einfach wahnsinnig informativ. Der Zuschauer kann seine Frage gleich Live in die Kommentare posten und Marc stellt sie stellvertretend an den vortragenden Arzt. Die Ärzte sind in diesen Livegängen so authentisch, dass der Gang ins Krankenhaus für den Zuschauer vielleicht nicht mehr zur riesen Hürde wird.

Besonders erinnern können wir uns auch noch an den Livegang mit Dr. Udo Schniedermeier, Oberarzt in der Notaufnahme. Denn hier durften die Zuschauer ihren Erste Hilfe Kurs, der teilweise schon Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurück liegt, auffrischen. Die beste Eselbrücke, die er dem Zuschauer anhand des "Patienten" Marc Raschke demonstrierte: Die Herzrhythmusmassage mithilfe des Liedes "Stay n Alive" von den Bee Gees durchführen. 100 Schläge pro Minute. "Ahahahah stay n alive, stay n alive". Das sitzt. Das vergisst keiner so schnell. Wunderbar.

 

Mit solchen und anderen Aktionen in der Unternehmenskommunikation hat Marc es geschafft, dem Patienten Klinikum Dortmund wieder auf die Beine zu helfen! Marc macht seinen Job richtig gut und gerne! Er freut sich auf all die Steine die er noch aufsammeln darf und deren Geschichten er noch erzählen wird. Und wir freuen uns mit ihm und sind gespannt, was uns erwartet.

Marcs Lieblingsorte in Dortmund: Der Bahnhof, weil man hier so toll beobachten kann. Und ein Bierchen schmeckt ihm besonders gut beim Herrn Walter.

 

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