Geschichten aus Dortmund

Stadtteilsafari

In seiner Meinung zum Brückviertel ist Dortmund seit jeher zwiegespalten. Um gegen die vermeintliche „Kulturarmut“ und das generell schlechte Image der nördlichen Innenstadt anzugehen, platzierte die Stadt 2002 genau hier das neue Dortmunder Konzerthaus. Das Publikum auf der Brückstraße und ihren angrenzenden Gassen ist heute äußerst heterogen. Am Morgen sind es die Berufstätigen, die über das helle Pflaster hasten; am Nachmittag die Shopping Queens und Kings, die für kleines Geld ein Outfit zusammenkaufen; und am Abend sind es die Feierlustigen und Freunde der hohen musikalischen Künste, die sich gegenseitig skeptisch hinterherschauen.

 

Es ist genau diese Vermischung, die das Brückviertel für uns zu einem so außergewöhnlichen Ort macht. Einem Ort, in dem so viel Leben steckt, der so komplett den Querschnitt der Dortmunder Gesellschaft repräsentiert; an manch öffentlicher Stelle aber immer noch so ungerechtfertigt verkannt wird.

Wir zäumen das Pferd mal von hinten auf und beginnen unsere Stadtteilsafari in den Abendstunden. Das Brückviertel ist nämlich der ultimative Tipp für Nachtschwärmer.   

 

Happy-Hour im Brückviertel

No worries, mate. No worries. Das BAM BOOMERANG transportiert relaxtes Aussie-Feeling in die Dortmunder Innenstadt. Auf die Gabel gibt’s landestypische Tierarten. Die Speisekarte verspricht Emu Tagliatelle, das Aussie Special (mit dem Besten vom Känguru) oder die Tiger Soup (- wie uns versichert wurde: ohne echten Tiger). Dauerbrenner sind im Bam Boomerang aber klar die Cocktails. Während der Happy Hour bekommst Du Deinen Cocktail schon für 5-6 Euro. An dieser Stelle ein von Herzen angebrachte Warnung der Redaktion: Der Boomschakalaka haut dich richtig aus den Latschen. Solltest Du den Abend eher ruhig angehen wollen, probier mal den Berry Splash oder einen KiBa Colada.

 

Achtung, Insider Tipp: Eine Ecke weiter, im NEW LIFE gibt’s die gleichen Cocktails - aber zu Dauer-Happy-Hour Preisen. Nur auf das Australien-Ambiente musst Du hier halt verzichten.

 

DIE SCHENKE: Auf der Brückstraße DER Ort für Gin-isten und Longdrink-Liebhaber. Die Bar ist vollbepackt mit regionalen und internationalen Tröpfchen. Lass Dich gern beraten. Schnelltrinker-Specials hat die Schenke auch. Aktuell im Angebot: Pils und Mexikaner – „das Gedeck“ – für nur 1,50€. Für so manchen Magen mag das eine eher herausfordernde Kombination ein; uns gefällt’s.

 

Partytier

Bereits seit einigen Jahrzenten prangt der Schriftzug „City Tanzcafé“ über dem Platz von Leeds  und weist Feierlustigen den rechten weg. Dieser Tage wird im OMA DORIS weniger Klammerblues getanzt als knallhart abgeshaked. Absolute Monatshighlights sind im Club mit dem großen Plastikpferd die Trash-Pop Reihe „Coco Jambo“ oder der Klassiker „Oma Doris tanzt“.

 

Weiter zu einem Club, in dem Trash-Popper wohl eher achtkantig rausfliegen. Das SPIRIT ist eine Institution. Umso trauriger waren Hardrock-Fans als das Lokal Anfang des Jahres seine Schließung ankündigte. Selbst der Abschied war schon gefeiert. Der Rockschuppen war mit einem großen KNALL aus dem Leben getreten. „Ab nachmittags saßen sie schon vor der Tür“, erzählt uns Sarah, die Geschäftsführerin des Spirit. „So gegen sieben Uhr morgens haben wir dann noch den letzten reingelassen“. Auch der gute Zuspruch der Fans war ein Grund dafür, dass es am Ende dann doch weiter ging und sich das Spirit in einer Woche, wie Phönix aus der Asche, zurück ins Dortmunder Nachtleben erheben wird. Die Neueröffnung ist für das nächste Wochenende (7.10.) geplant. Am Konzept wurde etwas feinjustiert: Mehr Live-Musik soll es geben, auch andere Musikstile sollen eine Chance bekommen. Trotz großer Renovierung sollen Charme und Preise gleich bleiben. Wir sind gespannt.

 

Luftakrobatik à la Brückstraße

Es hat schon einige Jahre gedauert, bis Vivien nicht mehr erklären musste: „Nein, ich ziehe mich dabei nicht aus“. Es brauchte einfach seine Zeit, bis Poledance in Deutschland als die knallharte Sportart anerkannt wurde, die sie nun mal ist. Bei VI-DANCE lernst Du den Tanz an der Stange. Wir sagen Tanz, meinen aber eigentlich Luftakrobatik. Das auf und ab Schwingen, Einhängen, Drehen ist harte Körperarbeit. Um das Ganze dann auch noch ansprechend aussehen zu lassen bedarf es einiger Übung und dem Aufbau verstecktester Muskelpartien. Das soll aber ganz und gar nicht abschrecken, beteuert Vivien, die Gründerin von VI-Dance. Blutige Anfänger sind überaus willkommen. In der Schnupperstunde wirst Du ganz langsam mit dem Sport und dem vertikalen Sportgerät bekannt gemacht. Sowohl Frauen als auch Männer tanzen im VI-Dance. Also – keine falsche Scheu! Nach Hause gehst Du mit gestähltem Körper und guter Laune.

 

Tipp: Auch für Gruppen oder Junggesellenabschiede ist Poledance ein großer Spaß. Weitere Infos zum Angebot findest Du hier.

 

Brückviertel = Musikviertel

Den Mittelpunkt des Brückviertels bildet das Dortmunder KONZERTHAUS. Das Konzerthaus ist ein Ort der hohen musikalischen Künste. Hier wird sowohl den „Jungen Wilden“ als auch gestandenen Größen der Klassik eine Bühne geboten. Das Programm setzt sich zusammen aus Orchestermusik, Chorkonzerten, herausragender Populärmusik und Weltmusik. Vor ein paar Tagen durften wir im Rahmen unseres Insta-Walks, mit einer Hand voll Dortmunder Bloggern einen exklusiven Blick in das Konzerthaus werfen. Das Ergebnis findest Du hier. Ganz besonders möchten wir Dir das erste Familienkonzert der Saison an‘s Herz legen. Am 22.10. ist es so weit. Es wird ganz viel erklärt und gezeigt. Die Kleinen für Klassik zu begeistern, ist einfacher als Du denkst.

Zusammen mit dem ORCHESTERZENTRUM NRW und der CHORAKADEMIE, bildet das Konzerthaus eine Trias der Musik, die Seinesgleichen sucht. Die Förderung junger Musiker steht hier im Vordergrund. Eine Hörprobe gibt’s bereits morgen (30.09.) beim Live-Spot im Brückviertel. Das DOMICIL, als Dortmund's Live-Club Nr. 1, ist da natürlich auch mit von der Partie. Die genauen Events und Standorte findest Du hier.

 

Spiel’s noch einmal, Sam

Das PIANOHAUS VAN BREMEN feiert 2017 sein 111-jähriges Bestehen. Der Traditionsbetrieb besteht heute in der vierten Generation. Maximilian van Bremen war so nett und hat ein bisschen durch die weitläufigen Räumlichkeiten geführt. Primär werden im Pianohaus natürlich Klaviere und Flügel verkauft. Zudem hat das Pianohaus aber auch Flügelstudios für spontane Proben, eigene Musiklehrer, vermittelt Klavierstimmer oder bietet Instrumente zum Verleih an. Verleih, das heißt nicht nur das Ausleihen eines Klaviers für einen Auftritt oder einen Tag; manche Musikliebhaber mieten die wertvollen Stücke sogar für mehrere Jahre. Seit unserem Besuch im Pianohaus wissen wir nun auch, WO genau sich im Flügel das Schaf, die Kuh und der Elefant verstecken. Okay, Pianotasten waren früher aus Elfenbein, das haben wir kapiert; aber Schaf und Kuh, wie kommen die denn bitte ins Klavier? Das Rätsel können Du und Deine Kids beim „Türöffner Tag“ von der Sendung mit der Maus am 3.10. lösen. Leider aber nur, wenn Du bereits Karten hast. Dieser Termin ist im Pianohaus nämlich schon restlos ausgebucht. Zusatztermine stehen aber schon fest. Eine Übersicht findest Du hier.

 

Das Pianohaus engagiert sich sehr in und für Dortmund. Das zeigt sich schon daran, dass Maximilian Mitbegründer des Vereins BRÜCK AUF e.V. ist. Unter anderem stellt das Pianohaus aber auch die „Spiel mich!“-Klaviere in der Innenstadt und veranstaltet wöchentlich Schaufensterkonzerte. Immer montags gibt’s ab 19 Uhr eine halbe Stunde Klaviermusik von wechselnden Künstlern. Auch beim LiveSpot sind sie dabei. Ab 17 Uhr spielt Natalia Posnova das Beste von Queen.

 

Meter machen

Drei Getränke, zwei Tage, eine Kneipe – das Konzept der Brück-Kneipe ZUM SCHLIPS ist gradlinig, einfach, gut. Obwohl…Moment. Jetzt ehrlich? Die öffnen wirklich nur zwei Mal die Woche? Und dann gibt’s auch nur Pils, Wasser und schnöden Wacholder mit Tonic? Das ist doch total 20tes Jahrhundert – voll überholt!  Nee, ist es gar nicht. Wir finden das ganz schön außergewöhnlich.

 

Jeden Dienstag und Samstag, ab 18.00 Uhr, geht im Schlips das Licht an. Wie von Zauberhand rückt an diesen Tagen ein ganz besonderer Ort zwischen HirschQ und Schauburg. An der langen Theke werden bis in die tiefste Nacht „Meter gemacht“; im Keller wird gekegelt. So ganz asketisch ist das Getränkeangebot dann auch nicht. Der Schlips ist nämlich auch „Probierstube“ der Dortmunder Traditionsbrennerei Krämer. Nebst „Stößchen“, Wasser und Wacholder Tonic gibt’s hier auch das ein oder andere Likörchen. Ein ganz besonderer Schnaps der Brennerei Krämer ist deshalb auch Namensgeber für das altehrwürdige Lokal. Krämer‘s August, beziehungsweise AUGUST MIT DEM SCHLIPS, ist ein Dortmunder Traditionstropfen. So manch alteingesessener Dortmunder schwört auf seine heilende Wirkung, andere schlichtweg auf seinen runden Geschmack. Die Rezeptfahne am Flaschenhals brachte dem August (und später auch dem Schlips) seinen Name ein.

 

Versteckte Perlen

THE HANGOUT ist ein Ort für farbverliebte Selbermacher und passionierte Sprüher. Hier bekommst du qualitativ hochwertige Sprühfarbe und Marker; für heimische Basteleinlagen oder andere sprüherische Aktivitäten. Platten hat der Laden auch und sogar ein paar coole Shirts und Rucksäcke. Wir fanden die Jungs außerordentlich sympathisch. Auch, weil sie morgen (30.09.) im JKC (Jugend- und Kulturcafé Rheinische Straße) mal wieder ein Sketchbattle ausrichten. Marker und Leinwände stehen ab 16:00 bereit. Dazu gibt’s Live Hip Hop. Teilnahme ab 16 Jahren. Es winken Gutscheine von The Hangout.

 

Richtig stöbern kannst Du ein paar Gassen weiter, bei ALL YOU CAN MIET. Das Konzept ist simpel: Du hast alte Schätze zu verkaufen, aber keine Zeit für Flohmarkt? Miet dir ein Regal bei All You Can Miet. Christina und Jon verkaufen das dann schon. Bei All You Can Miet kannst du täglich und bei jedem Wetter trödeln. Komm vorbei und lass Dich von der Skurrilität so mancher Artikel überraschen.

 

Das Brückviertel – die Heimat der Kontraste

Im Jahr 2000 legte Anne Voss ihrem Partner Horst Linn ans Herz, seine Werkstatt doch ins Brückviertel, in den hinteren Teil des ehemaligen Kopfermann-Hauses zu verlegen. In der Brückstraße wehte zu dieser Zeit noch ein ganz anderer Wind. Der Umzug war aber ein bewusster. Bildhauer Horst Linn ist mit dem Hauptteil seiner Werkstatt mittlerweile in den Keller gezogen, der obere Teil des Areals ist heute die GALERIE ANNE VOSS. Frau Voss‘ Galerie ist der absolute „Geheimtipp hinter dem Rolltor“. Inmitten von Hinterhofoptik und Parkplatztristesse  sorgt der offene Ausstellungsraum für das entsprechende Überraschungsmoment. Frau Voss spricht von einer Dramaturgie, die das Herantreten in sich trägt. Wir stimmen zu. Der Kontrast zwischen Großstadtpragmatismus und anspruchsvoller Filigrankunst ist faszinierend. Die große, geflügelte Sicherheitstür erlaubt den Blick auf Frau Voss‘ aktuelle Ausstellung: Jean-Christophe’s „Excentriques“. Drei große Lampen-Spinnen, die den Ausstellungsraum dominieren. Bis Anfang November sind die außer-irdisch aussehenden Gebilde noch in der Galerie.

 

Frau Voss betreibt ihre Galerie mit sehr viel Herzblut. Sie brennt für das Brückviertel und hat hier noch einiges vor. Aus unserer kurzen Recherche wurde ein gute Stunde animiertes Gespräch. Danke dafür! Auch zum LiveSpot steht Dir Frau Voss‘ Tür offen. Schau vorbei und lass Dich begeistern.

 

Eine große Sammlung von Kunstobjekten findest Du natürlich auch einen Steinwurf weiter, im MUSEUM für Kunst und Kulturgeschichte. Das Museum hat ein tolles Kinderprogramm und richtet sogar Kindergeburtstage aus. Hier kannst Du deine Kurzen als Museumsdetektive, Geisterjäger oder Zauberlehrlinge durch die Hallen flitzen lassen. Weitere Infos – hier.

 

Lichtspielhausromantik

Klar, die SCHAUBURG kennt jeder Dortmunder, der etwas für Programmkino übrig hat. Wen die Hollywood Blockbuster langweilen, geht für gehaltvolleres Film-Futter in die Schauburg. Im Herbst wird wieder viel Musik gezeigt: Hans Zimmer Live und La Bohème aus dem Royal Opera House in London. Tipp der Redaktion: Ende Oktober legt das HOMOCHROM (queeres NRW Filmfestival) einen Zwischenstopp in der Schauburg ein. Einen ersten Vorgeschmack auf das kunterbunte Programm gibt’s am 8.10. mit „Feral“. Klick Dich hier durch die wunderschön außergewöhnliche Filmmischung.

 

Käffchen gefällig?

Im CAFÉ FLAYVA lässt du den Lärm der geschäftigen Großstadt hinter Dir. Das Café an der Ecke Hansastraße/Bissenkamp ist eine Ruhe- und gleichzeitig Genuss-Oase. Hier gibt es köstlichste Kaffeespezialitäten. Vom "ganz normalen Kaffee" bis hin zu extravaganten Kreationen, wie Coconut Macchiato oder Mexpresso. Letzteres immer mit einer nett verzierten Milchhaube, in die man gar nicht mit dem Löffel eintauchen will. Heiße Schokolade kannst du zum Küchlein natürlich auch bekommen, oder etwas ganz anderes: einen Frozen Caramel Toffee Drink. Das aktuelle Kuchen- Special: frisch gebackene Orangen-Brownies & Ingwer-Zimt Cookies. Komm einfach mal rum und schau, was Chefin Nuray heute so aufgefahren  hat.

 

Das CAFÉ PLUS, an der Straße Gnadenort, ist nicht nur ein Ort zum Kaffee trinken, sondern auch ein Ort zum Informieren, Zusammenkommen und Austauschen. Das Café der Aidshilfe Dortmund bietet tolle Leckereien und Erfrischungen aber auch ein reiches Kulturprogramm. Am 7.10. kommt Sonja Neumann in’s Café Plus. Über ein Jahr lang hat sie (wochen-)täglich ein kleines Bild gemalt. Eine Auswahl ihrer Bilder präsentiert sie ab 17 Uhr. Im Anschluss findet im Café Plus die große Buchpremiere von Thomas Matisziks neuem Thriller, „Blutgeschwister“ statt. Erschienen im OCM Verlag, einem weiteren DORTMUND ahoi Lieblingsort. Weitere Termine findest Du hier.

 

Schlaraffenland Brückviertel

Wenn Dortmund eine amerikanische Mall wäre, wäre die Brückstraße ihr Food Court. Wir haben versucht uns einmal quer durch das Brückviertel zu probieren. Unser Fazit: Der Hosenknopf bleibt für’s Erste offen.

 

Die Burgerschmiede FOOD BROTHER wirbt mit dem Slogan: „the best burger in town“. Das mussten wir doch direkt mal testen. Unser Urteil: Hut ab! Der Bacon Supreme ist ein Gedicht. Die Jungs von Food Brother machen einfach gute Burger. Für wen die Fleisch auf Fleisch Variante nichts ist: Veggie-Burger bekommst Du hier auch. Die Falaffel-Burger können mit ihrem Fleisch-vollen Pendant voll mithalten. Und die Pommes sind ja eh für beide Lager ein Hit. So schön knusprig.

 

Dabei müssen wir zugeben, Food Brother teilt sich unsere Sympathien mit dem CHILL'R BURGER gleich gegenüber. Der Chill’R „John Doe“ Burger kommt inklusive Spiegelei – das ist mal eine Geschmacks-Ansage. Chill’R Burger legt außerdem außerordentlichen Wert auf Nachhaltigkeit. Zur Zubereitung der Speisen werden vorwiegend lokale Produkte verwendet; Chill’r Burger beliefert die Innenstadt auf dem E-Bike; UND an Stelle von Tageszeitungen kannst du Dir vor Ort ein Tablet zur News-Gewinnung ausleihen. Was für eine nette Idee.

 

Eat Like an Egyptian

Leerer Magen? Die Brückstraße verspricht Linderung. Sich aber erstmal im Dschungel der Imbissbuden zurecht zu finden und sich dabei von der Leuchtreklame-Reizüberflutung nicht irreführen zu lassen, ist eine Herausforderung. Wir halten es da am liebsten mit unserm Freund, dem ÄGYPTER. So ein Kebap ist schon was Feines. Und wenn es dann noch mit gebratenen Kartoffelscheiben ausgepolstert ist - ein absoluter Traum in Alu. Besonders Vegetarier kommen beim Ägypter an der Brückstraße auf ihre Kosten. Du hast hier tatsächlich mal Auswahl. Gebratene Auberginen, Falafel, Sojafrikadellen, Gemüsefrikadellen – toll! Die herzhafte Variante gibt’s mit gebratener Rinderwurst, Garnelen oder (unserem Kater-Favoriten) der guten altbewährten Fischfrikadelle. Beträufelt mit Chili-Erdnussauce und Remoulade, versteht sich.

 

Falls Dir mehr nach Döner ist, unser Tipp: ULUDAG KEBAP. Das ist zwar an der Kuckelke, dafür bekommst Du hier 100%iges Kalbfleisch. (Denn, nein, das ist nicht Gang und Gebe.)Übergehen solltest Du auch nicht unseren DORTMUND ahoi Lieblingsort, den KARTOFFELLORD. Es soll Abgewanderte geben, die nur für eine Folienkartoffel in die alte Heimat zurückgekehrt sind.

 

Puh, das war's. VIEL SPAß IN DER STADT!

 

Foto Credits: Konzerthaus ©Annika Feuss