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Ausverkaufter Hochofen: Das war der „Dortmunder Dreiklang“

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Der Hochofen leuchtete, das Mikro glühte, die Boxen pumpten, die Crowd kopfnickte und das Export floss – der „Dortmunder Dreiklang“ am Samstag, präsentiert von DORTMUNDahoi und Dortmunder Kronen, war komplett ausverkauft. Aphroe, DJ Schänz und Max Gyver heizten im Stahlwerk ordentlich ein.

„Wenn Arbeit hier nicht Kraft mal Weg ist, widerleg es!“ – Wo gehört diese Textzeile aus dem RAG-Klassiker „Kopfsteinpflaster“ besser hin, als in ein altes Stahlwerk? Der „Dortmunder Dreiklang“ brachte Rapper Aphroe, DJ Schänz und Max Gyver am Samstag, 2. Oktober, in den ehemaligen Hochofen – und das Publikum zum Schmelzen.

Und hier die Zuschauerzahl: Ausverkauft!

Rund 300 Hip-Hop-Fans waren im Durchlauf auf dem Gelände auf Phoenix West, feierten ihre Musik und ihre Helden, bestaunten und fotografierten die beeindruckende Kulisse der Industrie-Anlage, genossen die Leckereien an den Foodtrucks von den Grill Cowboys und U-Nikat, deckten sich mit Kronen-Socken und -Badelatschen ein und genehmigten sich das ein oder andere Bierchen. „Das bekommen andere nicht hin“, schickte Aphroe einen kleinen Seitenhieb in Richtung einer Brauerei aus einer Nachbarstadt. Bereits Samstagmorgen waren alle Tickets restlos verkauft, eine Abendkasse fiel demnach aus. 

Ganz viele Fotos!
Weil der Abend so schön war, gibt es auf unserem Facebook-Kanal eine riesige Auswahl an Fotos – schaut doch mal vorbei und entdeckt Euren Lieblingsmoment!

Der Nachmittag hatte mit dem BVB-Heimsieg gegen Augsburg gut begonnen. In entsprechender Stimmung fanden zahlreiche Gäste schon früh den Weg auf das Gelände und entlang der Feuerkörbe unter die Schrägrampe, die später auch vor dem leichten Regen schützte. Stößchen und Salzkuchen sorgten zusätzlich für Ruhrpott-Flair, Liegestühle boten die Option für eine kleine Auszeit und Stehtische für einen kleinen Schwatz – oder um die Currywurst-Pommes abzustellen.

Hitze, wie sie der Hochofen lange nicht erlebt hat

Max Gyver wärmte das Publikum an, bevor Deutsch-Rap-Urgestein Aphroe unterstützt durch DJ Schänz neues Solo-Material von seiner aktuellen EP „Akribie“ sowie ein paar Classics präsentierte. Da kam Hitze auf, wie sie der Hochofen lange nicht erlebt hatte: Köpfe nickten, Hände gingen in die Höhe und Textzeilen wurden mitgerapt – unter den mit bunten Scheinwerfern in Szene gesetzten Stahlträgern, Rampen und Rohren.

Dafür hatte sich der Weg an diesen Ort der Arbeit auf jeden Fall kräftig gelohnt.

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