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6 Tipps: So wird's zu Hause mit Kindern nicht langweilig

|   Familienzeit

Regentage oder die Zeit in Quarantäne können für Eltern und Kinder ganz schön öde werden. Damit Euch nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir ein paar Ideen aufgelistet, etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen. Hier findet Ihr unsere persönlichen Tipps.

Kugelbahn aufbauen:

Unser Sohn Fritz liebt seine Kugelbahn. Doch mit zweieinhalb Jahren kann er die Bahn noch nicht selbst aufbauen. Deshalb ist es jedes Mal für ihn ein Highlight, wenn die große Kiste mit den Bauelementen vom Schrank geholt wird und wir gemeinsam eine große Kugelbahn zusammenbauen. Je höher, kurviger und schneller, desto besser! Wir haben die HABA Kullerbü bei der es jede Menge Erweiterungsmöglichkeiten gibt. Die Ergänzungssets lassen sich auch prima von Familie und Freunden zu Geburtstagen oder Weihnachten schenken. So wird es nie langweilig, denn damit lassen sich immer wieder neue Varianten bauen.

Kleiner Tipp: Es lohnt sich, regelmäßig das Spielzeug auszutauschen. Sachen, die eine Zeit häufig bespielt wurden, werden auf Dauer langweilig. Deshalb landet einiges bei uns zeitweise im Keller. Nach dem Prinzip „Aus den Augen – aus dem Sinn“ bekommt es nach einer gewissen Zeit wieder viel mehr Aufmerksamkeit, wenn es plötzlich doch wieder auf der „Spielfläche“ auftaucht.

   

Ich bin...
Beate Hassel (37), glücklich verheiratete Ehefrau und Mutter eines zweieinhalbjährigen Sohnes namens Fritz. In Gelsenkirchen habe ich Journalismus und PR studiert und befinde mich momentan in Elternzeit. Als freie Mitarbeiterin kümmere ich mich bei DORTMUNDahoi um die Familienthemen. Wenn ich gerade nicht in Dortmund bin, findet Ihr mich mit meiner Familie in unserem Van irgendwo am Atlantik – oder besser gesagt, in den Wellen. Denn meine große Leidenschaft ist das Surfen.

   

Höhle bauen:

Für kleine Abenteurer gibt es nichts Spannenderes, als eine Höhle zu bauen. Ich kenne das noch selbst aus meiner Kindheit: da wurde ein langes Tuch über den Tisch geworfen und sich darunter verkrochen. Ähnlich geht es bei uns zu! Fritz möchte aber gerne überall eine Höhle bauen, ob in seinem Bett, auf der Couch oder in der Kita – es ist für ihn immer spannend, in die Dunkelheit zu kriechen und dort mit einer Taschenlampe zu leuchten. Besonders gemütlich wird es, wenn wir unsere Höhle mit einer Lichterkette schmücken und es uns dort mit einem Obstteller und Keksen gemütlich machen.

   

Kuchen backen:

Schon früh hat Fritz von uns zu Weihnachten eine Spielküche bekommen. Doch die ist natürlich bei Weitem nicht so spannend wie eine richtige. Wenn es darum geht, etwas zu kochen, ist er immer der Erste, der mit seiner Schürze in der Hand parat steht und sagt: „Ich helfe dir!“ Besonders schön ist es, mit ihm zu backen, denn dabei darf er eigenständig die Eier in die Schüssel schlagen oder das Mehl abwiegen – da ist er immer ganz stolz drauf. Wir haben ihm dafür einen Lern-Turm aus IKEA-Hockern gebaut. Eine Bauanleitung findet Ihr zum Beispiel auf dem Blog von Wanderlust Baby.

Fritz liebt es jedenfalls, den Teig mit dem Mixer zu kneten, und probiert danach auch gerne mal, ob er schmeckt. Eines unserer Lieblingsrezepte ist der Backtrend des ersten Lockdowns: Bananenbrot! Es sind nicht viele Zutaten notwendig, durch die Süße der Bananen ist es zuckerarm und es lässt sich superschnell zubereiten. Auf Einfach Backen findet Ihr unser Grundrezept.  

   

Kino-Abend:

Wir gehören zu den Eltern, die unser Kind auch mal Zeichentrickfilme schauen lassen – natürlich in Maßen. Aktuell steht bei Fritz die Kinderserie „Feuerwehrmann Sam“ hoch im Kurs. Doch Fernsehen soll für ihn nicht zum Alltagsgeschehen gehören, deshalb sind Kino-Abende immer besonders aufregend. Natürlich darf dabei das Popcorn nicht fehlen!

Dann verkriechen wir uns immer auf die Couch, kuscheln uns in unsere Bettdecken ein und knabbern leise vor uns hin. Auf dem Programm steht meistens ein Familienfilm, den wir uns bei einem Streaming-Anbieter aussuchen. Perfekt sind Filme, die nicht länger als eine Stunde gehen, denn danach schwindet bei dem Zweieinhalbjährigen häufig die Aufmerksamkeit.

Zum Glück gibt es auch von seinem Lieblingsfeuerwehrmann mehrere Filme und auch die Abenteuer von Tiger und Bär aus den bekannten Janosch-Büchern sind tolle Kino-Highlights für die ganze Familie.  

   

Malen und basteln:

Rote Sonne, bunte Auto-Räder und rosa Schnecken – Kinder haben eine wunderbare Fantasie. Durch Malen und Basteln können sie sich individuell Ausdrücken und ihrer Kreativität sowie ihren Vorstellungen freien Lauf lassen. Unser Sohn Fritz liebt es, mit Wasser zu spielen – schon immer. Daher bevorzugt er es, mit Wasserfarbe zu malen und dabei die bunten Farben wild miteinander zu mischen. Ein weiterer Höhepunkt sind Fingerfarben, mit denen er gerne unsere Balkontür oder auch den Spiegel verschönert.

Bei den Kindern sind gerade auch Wasserperlen heiß begehrt. Das sind kleine bunte Gel-Perlen, die sich im Wasser innerhalb kurzer Zeit vollsaugen und so größer werden. Die Kügelchen fördern nicht nur die Sensorik, mit ihnen lassen sich auch tolle Spielereien machen. Wenn sie zum Beispiel in eine mit Wasser gefüllte Vase gelegt werden und dann eine Brausetablette hinzugefügt wird, tanzen die Perlen wild herum. Wie das aussieht, könnt ihr im Video von was wir spielen auf Instagram sehen.

   

Lieblingsbücher vorlesen:

Bücher lesen gehört bei uns nicht nur zur Abendroutine. Es bietet sich perfekt an, um mal eine kleine Pause im sonst so trubeligen Tag einzulegen. Dann verziehen wir uns auf die Couch, kuscheln uns in eine Decke ein, trinken einen Kakao und schauen uns unsere Lieblingsbücher an.

Momentan sind Mitmachbücher bei Fritz besonders beliebt. „Kitzel den Kakadu“ oder „Schaukel das Schaf“ von Nico Sternbaum animieren zum Schütteln, Schaukeln, Pusten und Klopfen. Danach wird verraten, was die Interaktion bei den Tierchen und Männchen so auslöst. Die Bücher sind für Kinder von 2 bis 4 Jahren geeignet und mit liebevollen Illustrationen versehen.  

   

  

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