Zum Hauptinhalt springen
Facebook
Instagram
Shop

Baggern, Schaufeln und Staunen: Die Erlebniswelt der DASA

|   Familienzeit

Helikopter fliegen, auf dem Bau malochen oder Brände löschen - die Ausstellung der DASA ermöglicht uns einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitswelten. Auch ein Familienausflug lohnt sich, denn es gibt für Kinder viel zu entdecken und erleben. Wir waren da und berichten von den Highlights.

Die DASA kenne ich noch aus meinen Kindheitstagen, da ich in Dorstfeld aufgewachsen bin und wir oft und gerne die Ausstellung besucht haben. Mein letzter Besuch lag nun aber schon mehrere Jahre zurück und ich war gespannt, was sich dort so in der Zwischenzeit verändert hat.

Auf nach Dorstfeld in die DASA

Also schnappte ich mir unseren Sohn Fritz und wir fuhren nach Dorstfeld. Hier, in der Nähe der Dortmunder Universität, ist auch die DASA angesiedelt – Deutschlands größte Arbeitswelt Ausstellung. Und da unser Sohn immer gerne mal fragt, warum wir zur Arbeit gehen, sollte er auch einmal die unterschiedlichen Arbeitsbereiche kennenlernen. Momentan begeistern ihn besonders die Feuerwehr, Baustellenfahrzeuge und Helikopter. Das können wir ihm zu Hause natürlich nicht so gut demonstrieren – aber in diesem "Museum" geht das!

Eintritt nur mit 2G und Mundschutz

Die Dauerausstellung der DASA ist kostenfrei und kann mit einem 2G-Nachweis und Mundschutz besucht werden. Ein Farbleitsystem über uns führte uns zu den einzelnen Ausstellungsbereichen. Ich wusste noch aus der Vergangenheit, dass es in der großen Stahlhalle unter anderem spannende Fahrzeuge zu bestaunen gab, also steuerten wir direkt drauf zu.

   

Ich bin...
Beate Hassel (37), glücklich verheiratete Ehefrau und Mutter eines zweijährigen Sohnes namens Fritz. In Gelsenkirchen habe ich Journalismus und PR studiert und befinde mich momentan in Elternzeit. Als freie Mitarbeiterin kümmere ich mich bei DORTMUNDahoi um die Familienthemen. Wenn ich gerade nicht in Dortmund bin, findet man mich mit meiner Familie in unserem Van irgendwo am Atlantik – oder besser gesagt, in den Wellen. Denn meine große Leidenschaft ist das Surfen.

   

Straßenbahn und Feuerwehr von früher

Neben der Dortmunder Straßenbahn aus vergangenen Zeiten steht hier auch ein altes Feuerwehrfahrzeug – ein besonderes Highlight für Fritz, denn aktuell ist er für nichts mehr zu begeistern als die Kinderserie Feuerwehrmann Sam.

Mit leuchtenden Augen und offenem Mund stand er da und bestaunte das große rote Fahrzeug. Nebenan gibt es auch eine Nachbildung einer Feuerwehrstation mit Leitstelle, einer Garderobe und natürlich auch den passenden Schutzanzügen und Helmen. So einen Blick hinter die Kulissen gibt es nur selten und fast alle Exponate bieten die Möglichkeit, interaktiv sein Wissen anhand von Frage-Antwort-Spielen oder kurzen Lehrfilmen zu erweitern.

Helikopterflug simulieren 

Direkt neben der Stahlhalle gibt es eine Leitwarte aus dem Kohlekraftwerk "Westfalen" aus Hamm-Uentrop. In ihr wird überprüft, ob die Stromzufuhr sichergestellt ist. Viel interessanter aber war für Fritz der Helikopter, der hier an der Decke schwebt. Schnell mussten wir in die zweite Etage, um uns diesen einmal aus der Nähe anzugucken.

Aber es kam noch besser: Wir konnten uns sogar reinsetzen und einen Flug simulieren. Ein bisschen unheimlich war es ihm schon, als er den lauten Sound hörte, der aus den Boxen dröhnte. Es wird in einem Video gezeigt, wie ein Helikopter ganz nah an ein Strommast fliegt, um dort zu überprüfen, ob die Leitung beschädigt ist.

   

Sonderausstellung Künstliche Intelligenz
Willkommen in der schönen neuen Digitalwelt! Die Sonderausstellung "KI - Künstliche Intelligenz" bietet spannende Räume mit vielen interaktiven Stationen. Freut Euch auf fünf Themenbereiche rund um die lernende Computertechnik in Heim und Freizeit, bei der Arbeit, in der Stadt und in der Gesellschaft generell. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wer KI eigentlich managt und was die Technologie für uns bedeutet. Es geht um Alltägliches, um es gemeinsam zu hinterfragen.

   

Baggern auf der Baustelle

Im Außenbereich der DASA befindet sich zudem eine große Baustelle. Es ist zwar keine echte, sondern nur eine nachgestellte. Aber so können die Besucher*innen mal sehen, wie es auf dem Bau zugeht und dass dort richtig malocht wird.

Es gibt Kräne, Bauwagen und natürlich Bagger. Ein weiteres Highlight für den Sohnemann, denn neben den Ausstellungsstücken gibt es einen Kinderbagger, den die Kleinen selbst bedienen dürfen. Fritz war hin und weg und setzte sich direkt rein. Hier können kleine Nachwuchsbaggerführer fleißig den Sand von A nach B befördern. Schaufel rein, anwinkeln, anheben, schwenken und abladen – das ging eine Weile so und die Begeisterung war riesig.

Highlight für Kids: Die Kinderbaustelle

Als ich Fritz dann endlich vom Bagger runter bekam und wir Richtung Ausgang steuerten, entdeckten wir das wahre Paradies für die kleinen Besucher*innen – die Kinderbaustelle! Ein Spielplatz speziell für Kinder, der einer Baustelle nachempfunden wurde. Mit einem Lastwagen zum Beladen, vielen Schubkarren und Schaufeln sowie einem Rohbau, der darauf wartet, dass die Wände zugemauert werden.

Fritz schaufelte wild drauf los und war kaum aufzuhalten. So eine Freude habe ich bisher auf keinem Spielplatz bei ihm gesehen. Leider ertönte aus den Lautsprechern die Durchsage, dass die DASA in Kürze schließe und die Besucher*innen bitte langsam den Ausgang aufsuchen sollten. Es war schon fast 17 Uhr – die Zeit war so schnell verflogen.

Wir gingen mit vielen tollen Erlebnissen und Eindrücken nach Hause und sind uns sicher, dass wir ganz bald wiederkommen – dann aber mit mehr Zeit!   

   

DASA
Friedrich-Henkel-Weg 1–25
44149 Dortmund
Telefon: 0231 90712645
www.dasa-dortmund.de

Öffnungszeiten: 
Mo. - Fr.: 9 - 17 Uhr
Sa. und So.: 10 - 18 Uhr

   

 

alle Geschichten