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Schrebi-Update: Frühlingserwachen und Generationswechsel

|   Familienzeit

Bald erwarten Beate und ihre Familie Nachwuchs. Das heißt aber nicht, dass im Garten alles liegen bleibt! Im Gegenteil, auch hier wird für „Nachwuchs“ gesorgt. Lest im neuen – und vorerst letzten – Teil von DORTMUNDschrebert vom frischen Wind im Vereinsleben und den Auswirkungen.

Lange war es still um uns. Die Winterpause hat sich hingezogen und bei uns sind erst einmal andere Projekte in den Fokus gerückt: zum Beispiel die Familienplanung! Der Countdown läuft und es sind nun nur noch knapp vier Wochen, bis wir unsere kleine Tochter in unserer Familie begrüßen dürfen. Doch bevor es soweit ist, haben wir den Frühlingsbeginn dafür genutzt, um unseren Schrebi wieder auf Vordermann zu bringen.

Radikaler Rückschnitt 

Pünktlich mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne wurden die Apfelbäume, Sträucher, Rosen und sonstige Überbleibsel des vergangenen Jahres beschnitten und entfernt. In unserem ersten Kleingarten-Jahr waren wir noch sehr zaghaft und vorsichtig, was den Rückschnitt der Pflanzen angeht.

Doch dieses Mal haben wir im engsten Sinne des Wortes „kurzen Prozess“ gemacht und einfach radikal drauflosgeschnitten. Gar nicht mal so verkehrt, wie wir nun feststellen konnten, denn an den Apfelbäumen zeigen sich schon die ersten Knospen, die Rosen bekommen neue Triebe und die Johannisbeersträucher fangen auch schon an zu blühen.

   

Ich bin...
Beate Hassel (37), glücklich verheiratete Ehefrau und Mutter eines zweieinhalbjährigen Sohnes namens Fritz. In Gelsenkirchen habe ich Journalismus und PR studiert. Als freie Mitarbeiterin habe ich mich bei DORTMUNDahoi um die Familienthemen gekümmert, bis ich mich zum April 2022 in die Baby-Pause verabschiedet habe. Wenn ich gerade nicht in Dortmund bin, findet man mich mit meiner Familie in unserem Van irgendwo am Atlantik – oder besser gesagt, in den Wellen. Denn meine große Leidenschaft ist das Surfen.

   

Wasser ist Leben

Vor zwei Wochen wurde auch das Wasser angestellt, was für uns immer eine Art „Saisonauftakt“ ist. Damit das Wasser bei Minusgraden in den Leitungen nicht gefriert und das womöglich einen Rohrbruch verursacht, wird das Wasser zum Ende des Jahres abgestellt. Geschirr abwaschen oder die Toilettenspülung betätigen geht dann nicht mal eben – alles muss mit Wasserkanistern händisch gemacht werden.

Wie sagte es unser Gartennachbar schon so schön: „Wasser ist Leben“. Und damit beginnt auch das Treiben in den Kleingärten: Es wird wieder gepflanzt, geputzt, gebaut und nach getaner Arbeit gegrillt.

Was kommt in diesem Jahr ins Beet? 

Auch in diesem Jahr möchten wir unser eigenes Gemüse anbauen. Dafür hat unser Sohn Fritz mit mir die ersten Samen im Aufzuchtkasten gesät. Es gibt Karotten, Gurken, Tomaten, Mais und – auf Wunsch von Fritz – Wassermelone. Schon im vergangenen Jahr haben wir uns daran versucht und sind gescheitert. Ich bin gespannt, ob wir dieses Mal mehr Glück haben.

Und auch die Kartoffeln keimen fleißig auf unserer Fensterbank vor sich hin und sind schon bald bereit, ins Beet umzuziehen. Unser Learning aus dem vergangenen Erntejahr lautet, dass Zucchini- und Kürbispflanzen unheimlich auswuchern können. Daher werden wir davon jeweils nur ein Pflänzchen ins Beet lassen, damit sie dem anderen Gemüse nicht die Show stehlen.

Erste Farben im Garten 

Dank der milden Temperaturen und Sonnenstunden der vergangenen Tage bringen die Narzissen, Tulpen und Krokusse wieder ein wenig Farbe in unseren Schrebi – auch die Pfingstrosen und der Rhabarber stehen schon in den Startlöchern. Es freut mich richtig zu sehen, wie die Blumen Jahr für Jahr aufblühen und wir an dieser Stelle nicht ständig neu pflanzen müssen.

   

In den bisherigen Folgen unserer Serie #DORTMUNDschrebert, hat uns Beate erzählt, wie sie überhaupt an den Schrebergarten gekommen ist, wie sie den Sandkasten und die Matschküche gebaut hat und wodurch erste Konflikte mit der Nachbarin entstanden sind. Außerdem könnt Ihr lesen, was das Kamerateam vom WDR dort zu suchen hatte, was sie gegen die lästigen Schnecken unternommen hat und wie der Garten nach dem Urlaub aussah. 

   

Nachwuchsgärtner mit eigenem Beet 

Einer von uns hat aber besonderen Spaß daran gefunden, Löcher ins Beet zu buddeln und Pflanzen hineinzulegen: Fritz hat seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt und hilft hier immer mehr mit. Noch vor einem Jahr hatte er nur Interesse daran, sich in seiner Matschküche einzusauen.

Jetzt aber hat der kleine Nachwuchsgärtner ein eigenes Beet bekommen, in dem er alles einpflanzen darf, was er mag und möchte. Erste Erdbeerpflanzen sind schon drin, ein bienenfreundliches „Maja Blümchen“ durfte einziehen und bald folgen noch Karotten und Wassermelonen.

Auch die ersten Freundschaften werden geknüpft: Wenn das Nachbarsmädchen Fritzi da ist, kann es Fritz kaum abwarten, zum Spielen zu ihr rüberzugehen. Es ist schön zu sehen, wie der kleine Mann sich in unserem Garten immer mehr wohl und angekommen fühlt.

Im Vereinsleben angekommen

Aber nicht nur Fritz scheint angekommen zu sein. Auch mein Mann Moritz und ich haben das Vereinsleben nun endlich kennenlernen dürfen. Seit dem Vorstandswechsel im Sommer vergangenen Jahres tut sich hier eine ganze Menge. Es gibt regelmäßig Treffen der Vereinsmitglieder, tolle Aktionen für Kinder, wie der Laternenumzug im November und das Eier Bemalen zu Ostern und auch das Vereinsheim wird gerade renoviert. Spätestens zum Sommerfest soll es dann fertig sein und als Location für die ein oder andere Party dienen.

Unsere Gemeinschaftsstunden haben wir für dieses Jahr bereits abgeleistet, aber da wir die Vereinsmitglieder nun besser kennengelernt haben und ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl entstanden ist, packen wir auch gerne noch weiter an. Nach getaner Arbeit wird dann auch schon mal der Grill angeworfen und ein Bierchen zusammen getrunken – das war vor einem Jahr noch überhaupt nicht denkbar.

Generationswechsel bringt frischen Wind 

Der neue Vorstand hat frischen Wind in den Gartenverein Sonnenblick gebracht. Die Kommunikation und Vernetzung der Gärtner*innen ist durch E-Mails und WhatsApp-Gruppen in Gang gekommen und auch die Website bekommt bald endlich einen neuen Anstrich. Nicht nur in dieser Form macht sich hier der Generationswechsel bemerkbar, auch auf dem Spielplatz ist immer mehr los.

Und so sorgen auch wir für Nachwuchs im Verein und freuen uns auf einen hoffentlich langen und heißen Sommer zu viert in unserem Schrebi. Bis dahin wünsche ich Euch eine gute Zeit sowie viel Glück bei der Suche nach Eurem persönlichen Kleingarten und verabschiede mich vorerst,

Eure Beate

   

Macht mit!
Habt Ihr auch einen Schrebergarten? Dann zeigt uns doch bei Instagram oder Facebook Eure schönsten Bilder und erzählt uns Eure besten Anekdoten aus dem Vereinsleben. Postet Eure Fotos oder Storys mit dem Hashtag #DORTMUNDschrebert, markiert uns oder schickt uns Eure Eindrücke per DM. Ihr könnt uns natürlich auch eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns auf Eure Anekdoten!

   

Auch Lust auf einen Schrebergarten bekommen?

Wir haben Euch 15 Kleingartenvereine in unterschiedlichen Lagen in Dortmund aufgelistet. Durch die hohe Nachfrage, kann es zu Wartezeiten bis zu zwei Jahren kommen. Doch anrufen und nachfragen kostet ja bekanntlich nix.  

Innenstadt Nord:
Kleingärtnerverein Hafenwiese e. V. 

Eving:
GV Zur Sonnenseite e.V 

Brechten:  
Gartenverein Brechten e.V. 

Scharnhorst:  
Gartenverein“Im Weidkamp”e.V. 

Brackel:  
Gartenverein In den Westkämpen e.V. 

Wambel:  
Gartenverein "Am Nußbaumweg" e.V. 

Innenstadt-Ost:  
Gartenverein "Zur Lenteninsel" e.V. 

Innenstadt Süd:
GV Bolmketal e.V. 

Aplerbeck:
Gartenverein Fröhliche Morgensonne e.V. 

Hörde:
Gartenverein Am grünen Entenpoth e.V. 

Löttringhausen:
Gartenverein Löttringhausen e.V. 

Marten:
Gartenverein vorm Hasenberg 

Bodelschwingh:
Kleingartenverein Haberlandstraße e.V. 

Barop:
Gartenverein "Zur Quelle" e.V. 

Dorstfeld:
Gartenverein Oberdorstfeld e.V. 

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