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Wundertüte Westfalenpark: lernen, spielen, staunen in der Natur

|   Familienzeit

Der Westfalenpark ist wohl die bekannteste Grünanlage unserer Stadt. Doch auch neben dem Florianturm und dem Rosengarten gibt es hier viel zu entdecken – besonders für Kinder. Wir nehmen Euch mit auf einen Rundgang und stellen Euch die vielen Spiel- und Erlebnismöglichkeiten vor.

Das Wahrzeichen des Dortmunder Westfalenparks ist der 219 Meter hohe Florianturm. Schon vom Haupteingang aus begrüßt der imposante "Florian" die Besucher des Parks. Der direkte Weg zum Turm führt am Flamingoteich vorbei. Wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr die Flamingos aus der Nähe bestaunen, denn die tropischen Vögel stehen gerne mal am Beckenrand rum und tauchen mit ihren Köpfen nach Futter. Schon witzig, denn diese rosa Federfreunde sind eigentlich vor allem auf der Südhalbkugel der Erde zu finden und dennoch fühlen sie sich schon seit Jahren zu jeder Jahreszeit im Westfalenpark pudelwohl.

mondo mio! Kindermuseum

Gleich gegenüber gibt es das erste Highlight des Parks: Das mondo mio! Kindermuseum lädt Kinder und Erwachsene ein, in seine Erlebniswelten einzutauchen. Bei der Dauerausstellung "Weltenkinder" steht das Thema "kulturelle Vielfalt" im Vordergrund. Nachgebaute Räume mit passenden Exponaten zeigen den kleinen Besuchern, wie Familien in anderen Ländern und Kulturen leben sowie ihren Alltag bestreiten.

In den weiteren Dauerausstellungen wird den Kindern spielerisch das Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen wie Energie und Wasser nähergebracht. Zudem gibt es im mondo mio! regelmäßig spannende Veranstaltungen und Projekte sowie ein Atelier, in dem – jede Woche zu einem anderen Thema – etwas gebastelt werden kann. Ein Besuch lohnt sich immer, egal ob bei Regenwetter oder Sonnenschein.

   

Auf der Homepage des mondo mio! Kindermuseums findet Ihr Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, den Dauerausstellungen sowie den Eintrattspreisen: www.mondomio.de 

   

Spielbogen

Weiter im östlichen Parkbereich in Richtung Kaiserhain beginnt der Spielbogen: ein 1,8 Kilometer langer Erlebnispfad mit vielen Attraktionen. Den Anfang macht der Langnese-Spielplatz, auf dem die Kinder rutschen, klettern, wippen, schaukeln und dank einer Wasserpumpe auch richtig rummatschen können. Ein perfekter Spielplatz auch für kleinere Kinder, da die Spiel- und Klettergeräte nicht zu hoch sind. Besonders praktisch ist es, dass es hier genügend Bänke gibt und eine Toilette nebenan ist.

Ein paar Meter weiter entfernt auf dem Spielbogen gibt es auch schon den nächsten Spielplatz mit einer Schaukel für Kleinkinder und einer schwingenden Hängematte für die Größeren. Es gibt einige Drehelemente und Wippen, einen Sandkasten und ein kleines Klettergerüst. Der Spielplatz ist überwiegend mit Rindenmulch ausgelegt, sodass die Sprösslinge sich beim Sturz nicht verletzen können.

Nostalgisches Puppentheater

Wusstet Ihr, dass es im Westfalenpark auch ein Puppentheater gibt? Es befindet sich auf der Höhe des Spielplatzes und liegt etwas oberhalb des Parkeingangs "Baurat-Marx-Allee". Wie ein kleines Märchenland erscheint es mit den Puppen aus traditionellen Geschichten wie Rumpelstilzchen im Schaufenster - überhaupt nicht oll und altbacken. Hier wird noch das traditionelle Kaspertheater aufgeführt, aber auch Mozarts Zauberflöte als märchenhafte Version oder der Klassiker "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Das Puppentheater ist der perfekte Ort, um dem hektischen Alltag zu entfliehen und in eine fantasievolle Märchenwelt abzutauchen.

   

Informationen zum Programm des Nostalgischen Puppentheaters sowie zum Ticketkauf gibt es unter www.nostapup.de

   

Regenborgenhaus

Die nächste Station auf dem Spielbogen ist das Regenborgenhaus mit dem dazugehörigen Wasserspielplatz – ein wahres Paradies an heißen Tagen, denn hier können sich die Kinder garantiert abkühlen. Unterschiedliche Elemente wie eine Wasserpumpe, ein "Spring"-Brunnen und eine Wasserkurbel bringen jede Menge Spaß. Im Regenbogenhaus kann gespielt, gebastelt, gemalt und getobt werden. Hier können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich entweder mit Fingerfarbe an den Fenstern verewigen oder ihre Arbeiten ausstellen. In den Sommerferien wird den Kindern im Regenborgenhaus ein facettenreiches Programm mit Projekten und Workshops angeboten.

Ein besonderer Hingucker ist der Schnullerbaum. Die Schnuller, die hier hängen, wurden nicht etwa verloren. Vielmehr wurden sie von den Kindern tapfer abgegeben, weil sie sich zu alt für Schnuller fühlten.  

Naturschutzhaus

Der Spielbogen führt am Balancierparcours, einem Trampolin und dem sogenannten "Hamsterrad" vorbei und geht dann auf das Naturschutzhaus zu. Das Häuschen ist umringt von wildwuchernden Pflanzen und darin können sich Besucher zu nahezu allen Naturschutzthemen sowie zum Klimaschutz beraten lassen. Für Kinder gibt es umfassende Angebote die Natur kennenzulernen und achtsam mit ihr umzugehen. Es werden Schatzsuchen durchgeführt, Naturerfahrungen gemacht und Führungen durch das Schutzgebiet angeboten. Hier haben Schulen und Kitas die Möglichkeit, bei Projekten spannende Naturerlebnisse zu teilen – und auch Kindergeburtstage können hier ausgerichtet werden.  

   

Ihr möchtet mehr über das Naturschutzhaus und die Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Dortmund e.V. (AGARD) erfahren oder Euch über Projekte und Ausstellungen informieren? Dann schaut auf www.agard.de vorbei. 

   

Robinsonspielplatz 

Das große Highlight für die kleinen Besucher ist allerdings der Robinsonspielplatz. Dieser ist über die Stadtgrenze hinaus bekannt und ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Familien. Leider wird der Robinsonspielplatz zurzeit umgebaut und die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres an. Klar ist aber, dass die Kinder nach der Neugestaltung hier auf "Weltenreise" gehen können.

Für kleine Kinder wird es ein "Schatzgräberreich" geben, wo im groß angelegten Sandkasten gebuddelt und im Wasser gematscht werden kann. Der Tonnenteich bleibt bestehen, wird aber bald mit zwei gegenüberliegenden Schiffen zu einer Seeschlacht einladen.

Mutige Entdecker werden in den "Schlimmen Schluchten" geheime Wege und Tunnel erkunden oder die Schlucht mit einem "Tarzanschwinger" überqueren können. Dazu soll der "Wilde Wald" mit zwei nebeneinanderliegenden Seilbahnen zu einem Hexenrennen einladen.

Wir sind schon sehr gespannt auf die neue Attraktion und können es kaum erwarten, uns in die Abenteuer zu stürzen. Bis es soweit ist, genießen wir weiter das vielseitige Programm des Westfalenparks, denn da kann kaum einer mithalten!

   

Lust auf einen Rundgang von der Couch aus? In unserem Audioguide "Dortmund zum Hören" nehmen Euch Björn Jung und Moritz Bergmann mit auf einen Spaziergang durch den Westfalenpark.

   

 

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