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„Dortmund am Tresen“: Der Autor Sascha Bisley

|   Stadtgespräche

„Dortmund ist meine Stadt“, sagt Sascha Bisley. In Folge 3 unseres Podcasts „Dortmund am Tresen“ hat der Autor und Filmemacher mit uns über die Nordstadt und das Sauerland, seine Projekte und Dämonen sowie das kulturelle Leben unserer Stadt gesprochen. Schaut hier rein!



„Dortmund am Tresen – Der Kneipen-Podcast“ ist das neue Format von DORTMUNDahoi und Dortmunder Kronen.

Das Format: 
Eine Theke, zwei Gastgeber und eine Fülle außergewöhnlicher Geschichten – einmal im Monat laden sich Björn Jung (Schauspieler, Komiker, Hörspielsprecher und Theaterproduzent) und Moritz Bergmann (freier Autor und Erfinder von „Dortmunderisch“) eine*n interessante*n Gesprächspartner*in aus unserer Stadt ein, samt Begleitung. Zu viert werden dann am Tresen 45 Minuten lang Anekdoten geklopft, Geschichten erzählt und Fragen beantwortet. Jedoch eher beim Würfelspiel als von vorbereiteten Karten abgelesen. Denn im lockeren Plausch geht es um Spontanität und Schlagfertigkeit – sowie natürlich um den Genuss eines frisch gezapften Stößchens.

Die aktuelle Folge: 
"Ich hab die Hälfte meines Lebens damit verbracht, Sachen zu zerstören – mich, Andere, materielle Dinge. Dann hab ich gemerkt, dass ich die selbe Energie und viel mehr Befriedigung erreichen kann, wenn ich Dinge aufbaue": Sascha Bisley hat als junger Mann im Alkohol- und Gewaltrausch einen Obdachlosen so schwer verletzt, dass dieser an den Spätfolgen starb. Bisley musste in den Knast – der Wendepunkt im Leben des gebürtigen Sauerländers. Seit einigen Jahren schon hält er Lesungen, Diskussionsrunden und Kurse zum Thema "Gewaltprävention". Darüber hinaus hat er Bücher geschrieben und Filmprojekte realisiert. Zum Beispiel hat er im Selbstversuch mit Obdachlosen auf der Straße gelebt – bei -11 Grad. Sein erstes Buch enthält autobiografische Geschichten, die er "seinem besten Freund nicht erzählen" und die kein Sender oder Kino zeigen würde, weil sie "so drüber" sind. Von wem er dennoch bei einer Verfilmung gerne gespielt werden würde, warum er mittlerweile so nicht mehr schreiben könnte, was er an Dortmund mag und welche Dinge er in unserer Stadt anders machen würde, hat er uns verraten – begleitet von Rena Schölzig, Programmleitung des Dietrich-Keuning-Hauses. Die Folge könnt ihr Euch oben im Player anschauen.

   

Die nächste Folge: 
Am 23. Januar empfangen Moritz und Björn eine Frauen, die eine gute Idee hatte und ihr Herzensprojekt realisieren konnte: Assia Fillal hat beim Gründungswettbewerb GESCHMACKSTALENTE der Wirtschaftsförderung Dortmund mit "Tatis Café" den ersten Platz geholt. "Das Café vereint alle Facetten des Wohlfühlens: leckeres Essen und Trinken, soziale Kontakte, spannende Kulturangebote sowie Weiterbildungen", heißt es auf der Internetseite des Wettbewerbs. Assia wird uns berichten, was sie an ihrem Kiez sowie an Dortmund generell toll finden – und was anderswo vielleicht schöner ist oder besser klappt.

Die erste Folge:
Zum Auftakt der Reihe war die Kabarettistin Lioba Albus zu Gast – bekannt unter anderem aus dem WDR. Im Radio hat die gebürtige Sauerländerin neben Harald Schmidt, Elke Heidenreich und anderen die Sendung „Unterhaltung am Wochenende“ moderiert. Zudem stehen insgesamt 13 Soloprogramme in der Vita der Romanautorin, die ihre Herkunft beschreibt mit den Worten „Vatta Schneider, Mutter gebärend“. Mitgebracht hat sie ihren alten Freund Günter „Ganter“ Rückert, der aus ihrer Sicht für alles steht, was die Kabarettistin am Ruhrgebiet klasse findet. Was das genau ist? Seid gespannt und hört rein in dieses unterhaltsame Gespräch über „brechend volle“ Kneipen mit Speibecken, über städtischen Größenwahn und die Probleme lokaler Kultur. Und erfahrt wie Lioba rausfand, dass Stößchen nichts mit Sex zu tun haben. Hier geht es zur ersten Folge.

Die zweite Folge: 
"Es kann bestimmt jeder in Dortmund eine Geschichte zum Westfalenpark erzählen", so Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum. Deshalb hat die Architektur- und Kunsthistorikerin aus Huckarde den wunderschön gestalteten (Bild-)Band "DER PARK" über den Westfalenpark mit-herausgebracht. Ihr Schwerpunkt ist Nachkriegsarchitektur – "also das, was alle scheußlich und hässlich finden und was immer weg muss", erklärt sie lachend. Sie bemängelt, dass es abgesehen von der Gastronomie zu wenig Orte in der City gibt, an denen sie sich "mit meiner Oma hinsetzen kann". Wie es anders aussehen könnte und warum mehr Menschen beim Shoppen den Blick nach oben richten sollten, das und mehr erfahrt ihr hier.

   

Macht mit!
Habt Ihr auch einen Tresen, an dem Ihr Euch besonders wohl fühlt? Dann zeigt es uns und allen anderen bei Instagram und Facebook: Postet Eure Fotos oder Storys mit den Hashtags #DORTMUNDahoi und #DortmundAmTresen, markiert uns oder schickt uns Eure Eindrücke per DM. Ihr könnt uns natürlich auch eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns auf Eure Impressionen!

   

Noch mehr Lust auf Podcast? Björn und Moritz haben für uns Streifzüge durch Dortmunder Viertel und Parks unternommen und mit dem Mikro festgehalten. Auf ihren akustischen Stadtrundgängen melden sich die Beiden mit lockerem Wissen und unterhaltsamen Anekdoten zu den jeweiligen Schauplätzen und Sehenswürdigkeiten – perfekt für Touristen und Frisch-Zugezogene. Doch auch Ur-Dortmunder*innen werden Neues entdecken. Alle Folgen der beiden Staffeln von #DortmundZumHören findet Ihr hier!

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