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„Dortmund am Tresen“: Der Kabarettist Fritz Eckenga

|   Stadtgespräche

Mehr Ruhrgebiet geht kaum: Bereits seit mehreren Jahrzehnten unterhält der Kabarettist, Autor und Moderator Fritz Eckenga von Dortmund aus sein Publikum – gern in bestem Pottdeutsch und einem Pilsken nicht abgeneigt. Da ist unser Podcast „Dortmund am Tresen“ ja quasi wie für ihn gemacht.

„Dortmund am Tresen – Der Kneipen-Podcast“ ist das neue Format von DORTMUNDahoi und Dortmunder Kronen.

Das Format: 
Eine Theke, zwei Gastgeber und eine Fülle außergewöhnlicher Geschichten – einmal im Monat laden sich Björn Jung (Schauspieler, Komiker, Hörspielsprecher und Theaterproduzent) und Moritz Bergmann (freier Autor und Erfinder von „Dortmunderisch“) eine*n interessante*n Gesprächspartner*in aus unserer Stadt ein, samt Begleitung. Zu viert werden dann am Tresen 45 Minuten lang Anekdoten geklopft, Geschichten erzählt und Fragen beantwortet. Jedoch eher beim Würfelspiel als von vorbereiteten Karten abgelesen. Denn im lockeren Plausch geht es um Spontanität und Schlagfertigkeit – sowie natürlich um den Genuss eines frisch gezapften Stößchens.

Die aktuelle Folge 7: 
Ob mit dem Musik-Theater N8chtschicht oder solo: Der Kabarettist, Autor und Moderator Fritz Eckenga fängt ein, wie die Leute ticken, und präsentiert es nicht nur mit viel Witz, sondern als Kind des Reviers oftmals auch in bestem Pottdeutsch. Als Begleitung hat er ins Sissikingkong Daniel Gerken vom TresenFilmFest mitgebracht. Auch wenn seine Rollen – wie der meckernde Bademeister – oftmals reaktionär, sexistisch oder sogar rassistisch sind: „Da ist immer ein großer Teil Ich drin“, erklärt Fritz. Weil diese Typen neben ihren Anteilen „Arschloch“ trotzdem sympathische Seiten hätten. Warum das auch zu Problemen führen kann, wie es aus seiner Sicht mit der „Arschloch-Dichte“ in unserer Stadt aussieht, welche anderen für ihn in Frage gekommen wären, was ihn in Dortmund gehalten hat und über welche Entwicklung er sich ganz besonders freut – das erfahrt ihr in der neuen Folge.

Die nächste Folge: 
Ist in Arbeit...

   

Folge 1: Die Kabarettistin Liobal Albus
Zum Auftakt der Reihe war die Kabarettistin Lioba Albus zu Gast – bekannt unter anderem aus dem WDR. Im Radio hat die gebürtige Sauerländerin neben Harald Schmidt, Elke Heidenreich und anderen die Sendung „Unterhaltung am Wochenende“ moderiert. Zudem stehen insgesamt 13 Soloprogramme in der Vita der Romanautorin, die ihre Herkunft beschreibt mit den Worten „Vatta Schneider, Mutter gebärend“. Mitgebracht hat sie ihren alten Freund Günter „Ganter“ Rückert, der aus ihrer Sicht für alles steht, was die Kabarettistin am Ruhrgebiet klasse findet. Was das genau ist? Seid gespannt und hört rein in dieses unterhaltsame Gespräch über „brechend volle“ Kneipen mit Speibecken, über städtischen Größenwahn und die Probleme lokaler Kultur. Und erfahrt wie Lioba rausfand, dass Stößchen nichts mit Sex zu tun haben. Hier geht es zur ersten Folge.

Folge 2: Die Architektur-Historikerin Alexandra Apfelbaum
"Es kann bestimmt jeder in Dortmund eine Geschichte zum Westfalenpark erzählen", so Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum. Deshalb hat die Architektur- und Kunsthistorikerin aus Huckarde den wunderschön gestalteten (Bild-)Band "DER PARK" über den Westfalenpark mit-herausgebracht. Ihr Schwerpunkt ist Nachkriegsarchitektur – "also das, was alle scheußlich und hässlich finden und was immer weg muss", erklärt sie lachend. Sie bemängelt, dass es abgesehen von der Gastronomie zu wenig Orte in der City gibt, an denen sie sich "mit meiner Oma hinsetzen kann". Wie es anders aussehen könnte und warum mehr Menschen beim Shoppen den Blick nach oben richten sollten, das und mehr erfahrt Ihr hier.

Folge 3: Der Autor und Filmemacher Sascha Bisley
"Ich hab' die Hälfte meines Lebens damit verbracht, Sachen zu zerstören – mich, Andere, materielle Dinge. Dann hab ich gemerkt, dass ich die selbe Energie und viel mehr Befriedigung erreichen kann, wenn ich Dinge aufbaue": Sascha Bisley hat eine turbulente Jugend hinter sich. Mittlerweile dreht der gebürtige Sauerländer Filme. Zum Beispiel hat er im Selbstversuch mit Obdachlosen auf der Straße gelebt – bei -11 Grad. Sein erstes Buch enthält autobiografische Geschichten, die er "seinem besten Freund nicht erzählen" und die kein Sender oder Kino zeigen würde, weil sie "so drüber" sind. Von wem er dennoch bei einer Verfilmung gerne gespielt werden würde, warum er mittlerweile so nicht mehr schreiben könnte, was er an Dortmund mag und welche Dinge er in unserer Stadt anders machen würde, hat er uns verraten. Die Folge könnt Ihr Euch hier anschauen.

Folge 4: Die Gründerin Assia Fillal
"Wenn man für eine Idee brennt, dann spüren das die Menschen" – Assia Fillal hat beim Gründungswettbewerb GESCHMACKSTALENTE der Wirtschaftsförderung Dortmund mit "Tatis Café" den ersten Platz geholt. Die Psychologin hatte immer schon eine Leidenschaft fürs Backen – und hat daher beide Bereiche verbunden: ein integrativer Treffpunkt, an dem sich Menschen wohlfühlen, sich austauschen und Leckereien genießen können. Sie ist viel rumgekommen. Aber dass sie für diesen Traum wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist, war für sie klar: "Dortmund hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin – und mir die Motivation gegeben, mich selbstständig zu machen." Warum sie sich ausgerechnet während Corona für diesen Schritt entschieden hat, was sie anderen mit ähnlichen Träumen empfehlen kann und was sie an der Nordstadt stört – all das erfahrt Ihr hier!

Folge 5: Der DJ und Event-Veranstalter Chris Stemann aka "Firestarter"
Chris Stemann hat in Corona-Zeiten nur einmal aufgelegt – im November 2021. Daher weiß er genau, wie das Nachtleben in Dortmund tickt und welche Herausforderungen derzeit bewältigt werden müssen. Da passt es, dass er seit August vergangenen Jahres erster Nachtbeauftragter der Stadt ist – ein Vermittler zwischen Nightlife und Verwaltung. Durch die Pandemie habe sich das Ausgehverhalten verändert: "Wir haben alle gelernt, mit weniger auszukommen – und statt drei- nur noch einmal im Monat wegzugehen." Doch auf der anderen Seite gebe es auch ein neues Miteinander – sowohl unter den Clubs, als auch mit der Stadt. Gemeinsam mit seiner Begleitung Carsten "Chester" Risch, Dortmunder Urgestein und Berufsmusiker (u.a. Honigdieb), hat Chris uns verraten, in wie vielen Ländern er schon aufgelegt hat, wie es bei den Oscars war, in welche Kneipen er früher gegangen ist und was er über das Möllern denkt. Zu Folge 5 geht es hier.

Folge 6: Die Bloggerin Alexandra Kryaneva 
Alex ist sehr unternehmungs- und reiselustig – und wurde vom ersten Lockdown komplett ausgebremst. Da drängte sich die Frage auf: Was lässt sich eigentlich vor der eigenen Tür noch so entdecken? Seitdem berichtet sie auf ihrem Instagram-Kanal @ich_wohne_hier (rund 3300 Follower*innen) sowie auf ihrem Blog www.ichwohnehier.com von ihrem Leben und dem ihrer Familie, teilt Alltagsbeobachtungen, Freizeit- und Ausflugstipps, Gastro- und Shopping-Empfehlungen. Wie die gebürtige St.-Petersburgerin nach Dortmund gekommen ist, in welcher Form sie sich am liebsten ausdrückt, welche Viertel sie besonders mag und was ihr an ihrer Wahlheimat gar nicht gefällt – all das hat sie uns hier verraten.

   

Macht mit!
Habt Ihr auch einen Tresen, an dem Ihr Euch besonders wohl fühlt? Dann zeigt es uns und allen anderen bei Instagram und Facebook: Postet Eure Fotos oder Storys mit den Hashtags #DORTMUNDahoi und #DortmundAmTresen, markiert uns oder schickt uns Eure Eindrücke per DM. Ihr könnt uns natürlich auch eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns auf Eure Impressionen!

   

Noch mehr Lust auf Podcast? Björn und Moritz haben für uns Streifzüge durch Dortmunder Viertel und Parks unternommen und mit dem Mikro festgehalten. Auf ihren akustischen Stadtrundgängen melden sich die Beiden mit lockerem Wissen und unterhaltsamen Anekdoten zu den jeweiligen Schauplätzen und Sehenswürdigkeiten – perfekt für Touristen und Frisch-Zugezogene. Doch auch Ur-Dortmunder*innen werden Neues entdecken. Alle Folgen der beiden Staffeln von #DortmundZumHören findet Ihr hier!

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